Rezension: JUMP! – Das Spiel

Buch-Cover-Jump-Das-Spiel„Das Spiel geht in die zweite Runde: spannender, fesselnder und voller düsterer Geheimnisse – eine packende Fortsetzung.“

(Jasmin, Testingbooks)

9,0 / 10 Punkte

Jugendroman/Science-Fiction, Autorin: Eve Silver, Taschenbuch, ab 14 Jahre, 384 Seiten, Fischer FJB, Erscheinungstermin: Februar 2015.

Inhalt

Miki Jones lebt nach ihren eigenen strengen Regeln und will die Kontrolle behalten. Dann wird sie ins Spiel gezogen, in dem sie – und ihr Team – sterben wird, wenn sie nicht ein neues Regelwerk befolgt: das des geheimnisvollen Komitees.

Aber Regeln bieten keine Antworten, und ohne Antworten kann man nicht vertrauen. Menschen sterben. Die Regeln lösen sich auf. Und Miki weiß, dass sie beobachtet wird, nur nicht von wem oder was. Zu unmöglichen Entscheidungen gezwungen, kämpft Miki darum, die zu retten, die sie liebt, und beginnt, das Komitee in einem neuen Licht zu sehen.

Und dann überschreitet das Spiel eine neue Grenze, drängt sich stärker in die Leben von Miki und ihren Freunden, und keine Regel kann sie jetzt noch retten.

Buch-Cover-Run-Das-SpielACHTUNG Fortsetzung: Mit ihrer Fortsezung „Run – Das Spiel“ knüpft die Autorin Eve Silver direkt an den Vorgängerroman „Jump – Das Spiel“ an und lässt den Leser somit direkt in die Handlung eintauchen. Mikki ist von ihrer beinahe tödlichen Mission zurück und Jackson ist verschwunden. Mit Hilfe der Gedankenwelt der Protagonistin gelingt es der Autorin, neue Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen und sie über die wesentlichen Themen der Geschichte aufzuklären. Dennoch ist es zu empfehlen, den ersten Band zu lesen. Nur so werden die Gefühle und Motive der Figuren wirklich nachvollziehbar.

Die Schauplätze des Science-Fiction Romans

Die Handlung des Romans spielt zunächst an zwei klar getrennten Orten: Im Spiel, welches Mikki und die anderen Spieler über eine Art Teleportation erreichen und zum anderen in der realen Welt.

Die Orte der einzelnen Spielsequenzen sind nur sehr wenig beschrieben und somit austauschbar. Meist handelt es sich um verlassene Gebäude, Höhlen oder andere abgelegene Orte die keiner großartigen Beschreibung bedürfen. Die Atmosphäre ergibt sich aus der Abgelegenheit, Einsamkeit und Dunkelheit der Schauplätze und nicht aus der Definition der genauen Positionen.

Die reale Welt, Mikkis Haus sowie ihre Schule, bilden den Rahmen für ihr normales Leben und sind dementsprechend wenig beschrieben. Hier kann die Autorin berechtigt davon ausgehen, dass im Kopf der Leser die passenden Bilder entstehen.

Erstmals vermischen sich in diesem 2. Band die Welten jedoch, warum und was genau passiert müsst Ihr jedoch selbst herausfinden.

Die Figuren

Die authentische Hauptfigur Mikki Jones, ihres Zeichens ein Kontrollfreak und von großen Verlusten gezeichnet, übernimmt noch immer die Rolle der Erzählerin. Ihre Gedanken eröffnen dem Leser nicht nur ihre Gefühle, Ängste und Ziele, sondern bewerten auch jene der anderen Figuren. Zudem steigt durch diese Erzählperspektive die Spannung des Romans, da sich immer mehr Geheimnisse und Abgründe auftun und die Figuren vor immer neue Rätsel gestellt werden.

Jackson, als männliche Hauptfigur und im zweiten Band als Mikkis Freund, spielt noch immer die Rolle des undurchsichtigen Bad Boys, der trotz seines Verhaltens und seiner Lügen einen weichen und natürlich guten Kern in sich trägt. Ein wenig bricht die Stereotypie allerdings auf als er auf seine todgeglaubte Schwester trifft. Tatsächlich gelingt es der Autorin in diesem Teil hin und wieder, das Schubladendenken zu durchbrechen und den einzelnen Figuren mehr Tiefe zu verleihen.

Die Handlung

Inhaltlich dreht sich die Handlung noch immer um das geheimnisvolle Spiel und die Invasion der Erde durch die Außerirdischen Drow. Nachdem der Leser diese Spezies im ersten Teil umfassend kennengelernt hat, gibt es im zweiten Teil keine Neuigkeiten über die Wesen zu erfahren. Stattdessen rückt das Komitee in den Vordergrund der Erzählung: Welche Ziele verfolgen sie wirklich? Sind sie wirklich die Guten in dieser Geschichte?

Ziel der Figuren ist es zum Einen das Spiel zu überleben und zum Anderen die Erde zu retten. Die Figuren handeln durchgängig nach diesen Maximen und ihr Wunsch zu überleben und nicht nur als Spielbälle des Komitees zu fungieren sorgt dafür, dass die Handlung spannend bleibt.

Zusätzlich zu den Außeriridschen hat die Protagonistin auch im Privatleben noch mit Problemen zu kämpfen. Sei es der Alkoholkonsum ihres Vaters oder der Streit mit ihrer besten Freundin – Mikki kommt nie richtig zur Ruhe und wenn sich am Ende dieses Buchs die Realitäten vermischen entsteht das absolute Chaos.

Bewertung

Mit der Protagonistin Mikki hat Eve Silver eine sympathische und interessante Hauptfigur gewählt, die den Leser an die Geschichte fesseln kann. Stereotype sind zwar noch in den übrigen Figuren vorhanden, werden aber glücklicherweise auch durchbrochen.

Die packende Geschichte der Alien-Invasion und die action-geladenen Kampfszenen machen die Geschichte „Jump! – Das Spiel“ zu einer sehr guten Science-Fiction-Story und lohnen sich auf jeden Fall.

Eve Silver überzeugt in dieser Fortsetzung mit ihrem jugendlichen Sprachstil, einer fesselnde Geschichte und authentischen Figuren. Hieraus resultiert die sehr gute Bewertung mit 9,0 von 10 Punkten. testingbooks erwartet mit Spannung den nächsten Teil.

Weitere Infos:Buch-Cover-Crash-The-Game-Book-3

  • Übersetzung durch Alice Jakubeit
  • Als dritter Teil der Reihe erscheint im Juni 2015 „Crash“ (Englischer Titel)

09.03.2015 © Jasmin

2 Gedanken zu “Rezension: JUMP! – Das Spiel

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