Rezension: Die Clans der Seeker – Die Stunde des Fuchses

buch-cover-die-clans-der-seeker-die-stunde-des-fuchses„Spannender Auftakt einer vielschichtigen, abenteuerlichen und auch blutigen Buchreihe die Themen wie Freundschaft und Ehre, aber auch Gerechtigkeit und ethische Fragen in den Fokus rückt – absolut fesselnd!“

(Jasmin, Testingbooks)

9,0 / 10 Punkte

 

Fantasy/Jugendroman, Autorin: Arwen Alys Dayton, Hardcover mit Schutzumschlag, 472 Seiten, ab 14 Jahren, Arena Verlag, Erscheinungstermin: April 2015.

Inhalt

In der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, wird sie endlich werden, was all ihre Vorfahren vor ihr waren. Ein Seeker. Eine ehrenvolle Kämpferin für die Schwachen und Unterdrückten. Seite an Seite mit ihren engsten Gefährten John und Shinobu. Ihre große Liebe. Ihr bester Freund.

Doch in der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, verändert sich alles. Ein Seeker zu sein, ist nicht, was sie dachte. Ihre Familie ist nicht, was sie dachte. Selbst der Junge, den sie liebt, ist nicht, was sie dachte.

Und nun ist es zu spät, davonzulaufen.

Dort und Hier

Die Welt des Romans ist zeitlich nicht genau definiert. Die Handlung könnte in einer nicht allzu fernen Zukunft spielen, mal in Schottland, Honkong und London. Dies jedenfalls sind die wichtigsten Handlungsorte im Hier. Bleibt nur noch das Dort.

Dort beschreibt in dem Roman „Die Clans der Seeker – Die Stunde des Fuchses“ einen Ort zwischen den Dimensionen. Von hieraus ist es den Suchenden möglich von einem Ort zum anderen zu springen, ohne dabei Rücksicht auf Entfernungen zu nehmen. Allerdings nur, sofern sie sich im geheimnisvollen, dunklen Dort nicht verlieren.


Quin – Shinobu – John – Maud

Mit sehr authentischen und kraftvollen Protagonisten zieht die Autorin Arwen Elys Dayton den Leser sofort in ihren Bann. Jeder Charakter ist gut ausgearbeitet und folgt seinen eigenen Motiven. Hieraus resultiert, dass die Teenager sich tatsächlich noch in einem Selbstfindungsprozess befinden und Fehler machen, Entscheidungen überdenken und mal gute oder schlechte Wege wählen.
Das Beziehungsdreieck von Quinn, Shinobu und John bildet zunächst die wichtigste Konstellation der Geschichte und bestimmt zunächst auch die Handlung der Protagonistin Quin. Doch bereits nach wenigen Seiten löst sich dieses starre und bekannte Konstrukt auf und neue Faktoren kommen hinzu.

Eine wichtige und tragende Rolle spielt auch Maud, meist als junge Dread bezeichnet, deren Charakter sich zunächst scheinbar unabhängig von den anderen entwickelt und eigenen Gesetzen gehorcht. Erst später wird klar, welche Verbindung sie vor allem zu John und seiner Geschichte hat.

Faszinierend ist außerdem die Beschreibung des Antagonisten, denn obwohl in dieser Geschichte auch die Motive der Helden nicht immer rein positiv sind, so gibt es doch einen klar definierten Feind: Quins Vater. Die Beziehung dieser beiden Figuren ist sehr spannungsreich beschrieben und hält den Leser regelmäßig in Atem.

Die Handlung

Um zwischen den Orten zu reisen benötigen die Clans ein mächtiges Artefakt, um welches sich die Romanhandlung dieses Bandes dreht. Aufgrund dieser Artefakte, die ihren Besitzern grosse Macht verleihen, ist ein Streit zwischen den einzelnen Clans entstanden, die sich gegenseitig zu vernichten drohen.

Dieser Streit um die Macht geht aber viel tiefer, als aus dieser kurzen Beschreibung deutlich wird. Tatsächlich handelt der Roman auch von falschen und richtigen Entscheidungen, der Frage, wie man mit gewonnener Macht umgehen sollte und inwiefern ein uraltes Gesetz das Leben der neuen Generation bestimmen sollte.

Durch und durch spannend, mit actionreichen Szenen und vielen überraschenden Wendungen bietet dieses Buch viel Lesespass.

Bewertung

„Die Clans der Seeker – Die Stunde des Fuchses“ ist ein in sich geschlossener Roman, der einen sehr guten Auftakt für eine Buchreihe bildet. Obwohl das Ende recht offen gehalten ist, ist es für den Leser ein gelungener Abschluss.

Die Handlung und die Figuren dieses Romans sorgen zudem für eine ganz einzigartige Stimmung. Sie sind vielschichtig und keinesfalls immer auf dem richtigen Weg, verlieren sich teilweise sogar. Dies macht unter anderem den Charme dieser fantastischen Geschichte aus.

Insgesamt ein spannender und abenteuerlicher erster Teil und daher möchte ich dem Jugendroman „Die Clans der Seeker“ 9,0 von 10 Punkten geben.

seeker-book-coverWeitere Infos

  • Originaltitel: Seeker – The truth will end them all, Übersetzung: Sonja Häußler
  • Arwen Elys Dayton recherchiert oft monatelang für ihre Bücher. Ihre Forschungen haben sie rund um die ganze Welt geführt, bis hin zu Hongkongs vielen Inseln und in eine große Anzahl schottischer Schlossruinen. Die Clans der Seeker ist Arwens erstes Jugendbuch.

10.06.2015 © Jasmin


 

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2 Gedanken zu “Rezension: Die Clans der Seeker – Die Stunde des Fuchses

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